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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/158500/full</schema:image><schema:name>A Vicious Undertow</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Jesper Just]</schema:creator><schema:creator>Jesper Just</schema:creator><schema:artMedium>Super 16mm on DVD, B&amp;W, (16:9) 1:2.35 Letterbox</schema:artMedium><schema:description>In einer asiatisch dekorierten Bar sitzt eine Frau allein an einem Tisch. Die Kamera umkreist sie, melancholische Musik hat bereits eingesetzt. Eine zweite Frau an einem anderen Tisch gesellt sich zu ihr, später ein junger Mann. Die Blickwechsel sind dramatisch, begehrlich, verheißungsvoll, statt eines Gesprächs wird jedoch gepfiffen. Die Musik wechselt, es wird getanzt, schließlich verlässt die ältere der beiden Frauen die Bar und steigt einen Turm hinauf. Jesper Just arbeitet meist mit der filmischen Sprache und den theatralen Versatzstücken großer Hollywoodproduktionen, die dann jedoch ins „Leere“ laufen und somit ihre eigene Inszenierung ausstellen. Er setzt in seinen Arbeiten gezielt Ton und Musik ein, um Gefühle und innere Konflikte zu verdichten, wobei er oft mit unerwarteten Arrangements bekannter Popsongs oder dem Einsatz ungewöhnlicher Instrumente – hier etwa eines Theremins – spielt. Durch die Überinszenierung von durch das Mainstreamkino festgeschriebenen heteronormativen Geschlechterrollen und Begehrensstrukturen kann Just diese gleichzeitig konterkarieren und letztendlich aufbrechen. — [Claudia Slanar, 4/2017]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:copyrightHolder>© Bildrecht, Wien 2026</schema:copyrightHolder><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/48362/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>