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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/29834/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>[Indian(a) Jones II - The Glass Bead Game]</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2010</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>173 x 136 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>C-print</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Ankauf aus Mitteln der Galerienförderung des Bundes</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>10389</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Lisl Ponger beschäftigt sich seit über dreißig Jahren mit dem politischen Potenzial von Bildern – gefundenen und konstruierten, dokumentierenden und inszenierenden. Sie reflektiert diese Eigenschaften visuellen Materials zwischen Wahrheit und Fiktion und setzt sie in den Medien Fotografie, Film und Installation ein, um Stereotypen und Rassismen an der Schnittstelle von Kunst, Kunstgeschichte und Ethnologie in den Blick zu nehmen und mit ironischen Inszenierungen oder emanzipatorischen Gegenentwürfen zu kontern. Die Arbeit aus der "Indian(er) Jones"-Serie thematisiert in Anlehnung an die Filmfigur den Eroberungsgestus westlicher Ethnografen und Archäologen ebenso wie museale Klassifikations- und Repräsentationsmodi außereuropäischer Kulturen. Ein als Abenteurer inszenierter junger Mann hebt einen Vorhang und offenbart nicht nur ein Sammelsurium exotischer Figuren und Masken, sondern auch das Deutungs- und Wertesystem, das die erbeuteten Objekte vom Kuriosum bis zur Kunst zu durchlaufen haben. Detail- und referenzreich zeugen Pongers wohlkomponierte Bilderfindungen von einem tiefen Interesse und einer Leidenschaft für Objekte und Diskurse, für kulturelle Klischees und deren Dekonstruktion. — [Luisa Ziaja, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 105.]
</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Photography</value></field><field label="Id" name="id"><value>10596831</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>23441</value></field><field name="media" mediaRecordID="29834" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>In Copyright</license><mediaCopyright>Lisl Ponger</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/29834/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-23441/manifest</value></field></object>