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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/82976/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Untitled</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1992</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>je: 188 × 94 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>2 leadlights</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Dauerleihgabe Ernst Ploil</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>Lg 1342</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Klar, geordnet, strukturiert, doch zugleich rätselhaft scheinen die meist titellosen Skulpturen, Modelle und Installationen von Matt Mullican. Seit den 1980er-Jahren beschäftigt sich der Bildhauer und Konzeptkünstler mit Fragen von Wahrnehmung, Interpretation und Repräsentation der Wirklichkeit. Das von ihm entwickelte „Fünf-Welten-System“, eine komplexe Organisationsstruktur aus Farben, Formen und piktogrammähnlichen Zeichen zur Kategorisierung und Visualisierung sämtlicher Phänomene, Vorkommnisse und Tätigkeiten, ist somit eine Reaktion auf unsere stets subjektive Sicht der Dinge. Die Codierung innerhalb dieses Systems beruht jedoch wiederum auf individuell gewählten Zuschreibungen und ist nicht allgemein verständlich. Die Farbe Grün steht in Mullicans „Kosmologie“ für die reine Materie, Blau entspricht der vom Menschen geschaffenen Gegenstandswelt. Gelb repräsentiert die kreativen Kräfte und die Künste, Schwarz und Weiß beziehen sich auf Sprache, Zeichen und Begriffe. Die Farbe Rot ist der Welt der geistigen Kräfte zugeordnet. Mullicans rationale Arbeiten lassen sich als Variationen dieses eigenständigen Weltmodells lesen und finden ihren Ausdruck in einer Vielzahl von Medien und Materialien. Das hier gezeigte Objekt ist als Bleiglasfenster ausgeführt. — [aus: Kerstin Krenn, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 96.]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Object art</value></field><field label="Id" name="id"><value>11566111</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>23750</value></field><field name="media" mediaRecordID="82976" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>In Copyright</license><mediaCopyright>Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/82976/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-23750/manifest</value></field></object>