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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/86592/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Marie Krafft at her Desk</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1828-1834</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>27,5 × 21,2 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Oil on canvas</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>4224</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Das Gemälde stellt Maria Krafft (1812–1885), die älteste Tochter des Künstlers, vor einem Fenster an einem Schreibtisch sitzend dar. Der Handlungsort ist eines der Zimmer in dem östlich vom Oberen Belvedere gelegenen Kustodentrakt, in dem Johann Peter Krafft als Leiter der Kaiserlichen Gemäldesammlung ab 1828 mit seiner Familie wohnte. Marie Krafft war selbst Malerin, lernte schon in jungen Jahren bei ihrem Vater, später Landschaftsmalerei bei Thomas Ender (1793–1875) und ließ sich in der Lithographie ausbilden. Ab 1847 beschäftigte sie sich ausschließlich mit dem Kopieren alter Meister, wodurch sie in ihrer Zeit zu einer gefragten Künstlerin wurde. — Thematisch schließt die Darstellung an das romantische Motiv der "Fensterbilder" an, ohne aber die Einsamkeitssymbolik eines Caspar David Friedrich aufzugreifen. Darstellungen von Mädchen am Fenster gaben der zeitgenössischen Malerei vielmehr die Möglichkeit zu einer ideellen Erweiterung im Bildinhalt: Gleich wie hier der in Gedanken verlorene Blick ins Freie schweift, bahnt sich das Sonnenlicht seinen Weg in das Innere des Raumes. Das gedankliche Entrücktsein der Person bedeutet somit nicht inhaltlichen Verlust, sondern einen Gewinn an Stimmungsgehalt, der durch das reziproke Ineinandergreifen von Außenraum und Innenraum beständig seine Spannung beibehält. — Quellen: Materialsammlung zu einem Österreichischen Künstlerlexikon, zusammengetragen von Rudolf Schmidt, Bibliothek der Österreichischen Galerie Wien. — Literatur: Frodl-Schneemann, M.: Johann Peter Krafft. 1780–1856, Wien, München 1984. — [aus: Sabine Grabner, in: Dies.: Romantik, Klassizismus, Biedermeier. In der Österreichischen Galerie Belvedere, 2. verb. Aufl. Wien 1997, S. 108–109]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Painting</value></field><field label="Id" name="id"><value>10590420</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>3018</value></field><field name="media" mediaRecordID="86592" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>In Copyright</license><mediaCopyright>Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/86592/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-3018/manifest</value></field></object>