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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>3</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/87936/full</schema:image><schema:name>Booktable II</schema:name><schema:dateCreated>1990</schema:dateCreated><schema:creator>[Richard Artschwager]</schema:creator><schema:creator>Richard Artschwager</schema:creator><schema:artMedium>Wood, veneered</schema:artMedium><schema:description>Der spätere Bildhauer, Maler, Objektkünstler und Grafiker hatte zunächst nicht unbedingt beabsichtigt, Künstler zu werden – Richard Artschwager studierte von 1941 bis 1943 Biologie, Chemie und Mathematik. Nach einem Studium der Malerei begann er, Möbel zu bauen, und Anfang der 1950er-Jahre eröffnete er eine schnell expandierende Tischlerei. Zu Beginn der 1960er-Jahre entstanden die ersten Möbelobjekte für den Kunstbetrieb sowie Gemälde nach gefundenen Fotografien, 1964 stellte ihn die berühmte Leo Castelli Gallery in einer Gruppenausstellung in New York vor. Das Werk von Artschwager changiert inhaltlich und formal bewusst zwischen Concept Art, Minimal Art und Pop Art; es entwickelte sich in einer Zeit, in der triviale Alltagsgegenstände von der Kunst aufgegriffen wurden. Die perfekt gearbeiteten eigentümlichen Möbelobjekte – häufig aus Holz oder Resopal – verwirren und bleiben immer etwas rätselhaft. Handelt es sich dabei um (Ab-)Bilder, autonome Skulpturen oder alltägliche Gebrauchsgegenstände wie etwa einen Tisch? Geschickt hinterfragt der „philosophierende Schreiner“ mit seinen Objekten im Kunstkontext die Wahrnehmung der Dingwelt unserer Konsumgesellschaft. Was ist ein Tisch? Wie sieht er aus? Und wann ist der Tisch als Skulptur ein Kunstwerk? — [Axel Köhne, 5/2016]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/23709/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/88349/full</schema:image><schema:name>Book</schema:name><schema:dateCreated>1987</schema:dateCreated><schema:creator>[Richard Artschwager]</schema:creator><schema:creator>Richard Artschwager</schema:creator><schema:artMedium>Veneered wood</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/23711/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/83383/full</schema:image><schema:name>Yes-No-Ball</schema:name><schema:dateCreated>1968</schema:dateCreated><schema:creator>[Richard Artschwager]</schema:creator><schema:creator>Richard Artschwager</schema:creator><schema:artMedium>Lacquered plastic</schema:artMedium><schema:description>Richard Artschwagers Werk entzieht sich den gängigen Kategorisierungen. Die Verwendung von alltäglichen Gegenständen und billigen Materialien wie Resopal oder Hartfaserplatten rückt es in die Nähe der Pop-Art, während die einfachen Formen seiner Objekte und ihr teilweise modellhafter Charakter an Minimalismus und Konzeptkunst denken lassen. Der „Yes/No-Ball“ etwa ist, was er ist: ein schwarzer Ball, eigentlich eine Bowlingkugel, mit der Aufschrift „Yes“ und „No“, der als magische Hilfe bei Entscheidungen fungieren kann. Doch anders als die Münze, die meist zu diesem Zweck geworfen wird, lässt der Ball aufgrund seiner Form keine Eindeutigkeiten zu. „Ja“ und „Nein“ bleiben in der Schwebe. Die Logik der einfachen Bejahung oder Verneinung einer Frage oder einer Aussage wird damit ad absurdum geführt. Der Ball verlangsamt unweigerlich den Prozess der Entscheidungsfindung und fordert Reflexion ein, die sich letztendlich auf humorvolle Weise Rationalisierung und Effizienz entgegenstellt. — [Claudia Slanar, 09/2015]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/23712/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>