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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>4</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/113718/full</schema:image><schema:name>Small Floral Bouquet (Alpine Flowers)</schema:name><schema:dateCreated>c. 1860</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Lauer]</schema:creator><schema:creator>Josef Lauer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>In der großen Anzahl von prächtigen Blumenbouquets und reichhaltigen Früchteschalen, die in Wien seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden sind, nimmt sich diese Darstellung nahezu sonderbar aus. Den Maler hat augenscheinlich ein Ensemble am Rande eines Gewässers so sehr gefesselt, dass er damit alle Traditionen über Bord warf. Als Stillleben kann dieses Bild nicht bezeichnet werden, vielmehr ist es ein Naturausschnitt und demzufolge der Landschaftsmalerei zuzuordnen. Besonders hervorzuheben ist die genaue Kenntnis der Pflanzen, die akribische Schilderung von Blatt und Blüte in den unterschiedlichen Zustandsformen. Vom Maler Josef Lauer sind uns zahlreiche Blumenstücke bekannt. Allerdings können seine Arbeiten nur schwerlich der traditionellen Stilllebenmalerei in Wien zugeordnet werden, denn es war nicht die unüberschaubare Vielfalt der Details, die seine Gemälde so prächtig erscheinen lassen, sondern die Virtuosität, die feine Zeichnung, und die Lebendigkeit in der Naturform. Die genaue Zeichnung von Blüten und Blättern resultiert aus dem Lehrplan an der kaiserlichen Akademie, der das Zeichnen von "Feld- und Gartenblumen, wie auch Früchte, Schmetterlinge, und Konchilien" vorsah, wodurch eine "Verbindung derselben in Absicht auf Harmonie sowohl unter sich, als im Bezug auf die Grundfarbe des Stoffes, auf Licht und Schatten u.s.f." erreicht werden sollte. Darüber hinaus betrieben die Künstler natürlich auch aus eigenem Antrieb Naturstudien, sowohl im Freien als auch in den kaiserlichen Gewächshäusern in Schönbrunn, wo neben den heimischen auch zahlreiche exotische Pflanzen vorhanden waren. Doch war Lauers Spezialität nicht das prächtige Stillleben nach niederländischem Vorbild, sondern der Blumenstrauß, der zwar kunstvoll arrangiert sein darf, keinesfalls aber selbst als Kunstwerk wirken soll. Der Drang zum Dekorativen konzentrierte sich bei Lauer demzufolge nicht auf den Inhalt, sondern auf die Komposition. So bemerkte auch Wurzbach 1865 in seinem Biographischen Lexikon des Kaisertums Österreich: "Lauer's Blumen- und Fruchtstücke sind fleißige und treue Studien der Natur, frisch und wahr in der Farbe, glücklich gruppirt und beurkunden eine feine sinnvolle Beobachtungsgabe des Farbenspiels durch eine harmonische Zusammenstellung und eine geschickte Ausführung in den sanften Abstufungen und Übergängen" . Eben diese "Beobachtungsgabe des Farbenspiels" hat den Maler auch zum vorliegenden Bild animiert. Die gelbe Schlüsselblume, das zartblaue Leberblümchen und das violette Veilchen sind gerahmt von Blättern mit unterschiedlichen Grüntönen und begleitet vom sattgrünen Laub eines Efeustammes. Als einen farblichen Akzent findet sich der Kleine Fuchs (Aglais urticae), der mit seinen roten Flügeln die Blüten umflattert. So sehr aber die Blüten und Blätter mit all ihren Zeichen der Vergänglichkeit der Natur nachempfunden sind, so schwer fällt es auch, dieses Blumenstück als einen Ausschnitt der Natur wahrzunehmen, denn das Licht, das sich hier im Bild verbreitet, erinnert nicht an das Tageslicht sondern vielmehr an das künstliche Licht im Atelier. Nichts desto trotz stellt dieses Gemälde in der Wiener Stilllebenmalerei aufgrund des unüblichen Sujets eine Besonderheit dar. Wann genau es entstanden ist, lässt sich heute leider nicht mehr feststellen, stilistisch und maltechnisch aber verweist es in die reifere Phase des Malers. Im Jahr 1859 beteiligte sich Lauer bei der Akademie-Ausstellung mit einem Bild, das den Titel "Frühlingsblumen" trug und mit 70 fl. ausgewiesen war. Dieser Betrag, der um vieles geringer war als der Preis für seine anderen Arbeiten, lässt auf die Größe des Ausstellungsstückes schließen. Von ähnlichen Dimensionen dürften auch die "Alpenblumen" gewesen sein, die Lauer im Mai 1863 im Österreichischen Kunstverein ausstellte, denn dieses Bild war mit 60 fl. veranschlagt. Es mag sein, dass es sich beim vorliegenden Bild um eines der beiden Werke handelt, wobei der Begriff "Alpenblumen", mit dem das Bild im Inventar des Belvedere geführt wird, weit gefasst ist. Natürlich kommen die dargestellten Blumen vorwiegend in den Alpen vor, genau genommen aber handelt es sich hier um "Frühlingsblumen". — [Grabner 2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3423/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16047/full</schema:image><schema:name>Still Life with Flowers, Goldfinch and Vine Branch</schema:name><schema:dateCreated>1848</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Lauer]</schema:creator><schema:creator>Josef Lauer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Die prächtigen Blumen- und Früchtebouquets, die im frühen 19. Jahrhundert in der Kaiserstadt Wien entstanden sind, können nicht als eine wienerische Erfindung bezeichnet werden. Es handelt sich hier vielmehr um das Aufgreifen eines in der niederländischen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts zur Höchstform geführten Bildtypus. Die Wiener Künstler kannten viele dieser Werke von den Sammlungen des österreichischen Adels, der Akademiegalerie und der kaiserlichen Gemäldegalerie. Von diesen prächtigen Arrangements wurde schließlich auch die Bedenkenlosigkeit in der Auswahl von Blumen und Früchten übernommen, die zumeist nach farblichen und formalen Kriterien erfolgte, selten aber der Realität entsprach, denn viele der im Gemälde vereinten Pflanzen finden in Realität nie zueinander, da sie zu unterschiedlichen Zeiten blühen. Maßgeblich für diese optischen und farblichen "Feuerwerke" war der Geschmack des Käufers, sowie dessen Neigung zum Dekorativen. Als Basis für eine optimale Kombination wurden demzufolge Studienblätter von Blumen herangezogen, die sowohl in der Blumenmalschule der kaiserlichen Akademie der bildenden Künste als auch in den diversen Gewächshäusern vorhanden waren. In Verbindung mit prunkvollen Vasen, Pokalen oder Kleinskulpturen, hinterfangen von Landschaftsausblicken oder bedeutenden Gemälden der Vergangenheit entwickelten sich diese Darstellungen schließlich zu phantasiereichen Gebilden, die dem Bedürfnis des Kunden nach Repräsentation entsprachen. Sie galten als Schmuckstücke, als Zierde des Salons. Die wienerische Note in diesen Gemälden zeigt sich in der satten Farbigkeit und einer nahezu haptisch-sinnlichen Präsenz des Sujets. Bemerkenswert bei den Stillleben von Josef Lauer ist auch die Aufnahme von Vögeln und Insekten in seinen Bildern. — [Grabner 2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/7705/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16064/full</schema:image><schema:name>Still Life with Flowers</schema:name><schema:dateCreated>1839</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Lauer]</schema:creator><schema:creator>Josef Lauer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Die prächtigen Blumen- und Früchtebouquets, die im frühen 19. Jahrhundert in der Kaiserstadt Wien entstanden sind, können nicht als eine wienerische Erfindung bezeichnet werden. Es handelt sich hier vielmehr um das Aufgreifen eines in der niederländischen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts zur Höchstform geführten Bildtypus. Die Wiener Künstler kannten viele dieser Werke von den Sammlungen des österreichischen Adels, der Akademiegalerie und der kaiserlichen Gemäldegalerie. Von diesen prächtigen Arrangements wurde schließlich auch die Bedenkenlosigkeit in der Auswahl von Blumen und Früchten übernommen, die zumeist nach farblichen und formalen Kriterien erfolgte, selten aber der Realität entsprach, denn viele der im Gemälde vereinten Pflanzen finden in Realität nie zueinander, da sie zu unterschiedlichen Zeiten blühen. Maßgeblich für diese optischen und farblichen "Feuerwerke" war der Geschmack des Käufers, sowie dessen Neigung zum Dekorativen. Als Basis für eine optimale Kombination wurden demzufolge Studienblätter von Blumen herangezogen, die sowohl in der Blumenmalschule der kaiserlichen Akademie der bildenden Künste als auch in den diversen Gewächshäusern vorhanden waren. In Verbindung mit prunkvollen Vasen, Pokalen oder Kleinskulpturen, hinterfangen von Landschaftsausblicken oder bedeutenden Gemälden der Vergangenheit entwickelten sich diese Darstellungen schließlich zu phantasiereichen Gebilden, die dem Bedürfnis des Kunden nach Repräsentation entsprachen. Sie galten als Schmuckstücke, als Zierde des Salons. Die wienerische Note in diesen Gemälden zeigt sich in der satten Farbigkeit und einer nahezu haptisch-sinnlichen Präsenz des Sujets. — In dieser variantenreichen Vielzahl von Stillleben nehmen sich die Werke von Josef Lauer nahezu schlicht aus. Lauer versuchte nicht, das Auge des Betrachters durch einen Farben- und Formenrausch zu blenden, denn er baute seine Bouquets aus nur wenigen Einzelelementen auf. So handelt es sich auch hier allein um einen Strauß mit Heckenrosen, dem sich eine Winde zugesellt hat. Die Blumen wurden in ein großes Glas gesteckt und in einer steinernen Fensternische abgestellt, ohne dass sich eine gestaltende Hand näher damit beschäftigt hätte. Der Zufall soll hier bestimmend sein. Dafür sprechen der achtlos zu Füßen des Glases liegende Rosenzweig ebenso wie die sich nach allen Seiten hin neigenden Blüten. Es war also nicht die optimale Präsentation von Pflanzen, die der Künstler hier anstrebte, sondern der Verweis auf ihre Natürlichkeit. Doch hatte für Lauer diese Natürlichkeit auch wiederum Grenzen, denn so weit wie der etwas ältere Kollege Ferdinand Georg Waldmüller (1793–1865), der die Rosen in ihren unterschiedlichen Blütephasen bis hin zum Zustand des Verwelkens im Bild festgehalten hat, vermochte er doch nicht zu gehen. Außerdem macht sich in der vorliegenden Darstellung auch ein gewisser Drang zum kunstvollen Gestalten bemerkbar, wie etwa am Verlauf des rankenden Efeus zu sehen ist, oder auch in der Beleuchtung, die gezielt das eine oder andere Detail hervorhebt. Die Blätter und Blüten aber verweisen auf ein eingehendes Studium der Natur, die exakte Wiedergabe des Gesehenen zeigt sich besonders in der genauen Zeichnung der roten Stachelreihen an den Rosenzweigen bis hin zu den Knospen. Diese präzise Darstellung der Naturform basiert auf akribischen Studien, die der Künstler bereits als Schüler der Wiener Akademie betrieben und ein Leben lang fortgesetzt hat. Bemerkenswert bei den Stillleben von Josef Lauer ist auch die Aufnahme von Vögeln und Insekten in seinen Bildern. So umschwirren auch diesen Strauß kaum merklich mehrere Schmetterlinge, etwa ein Admiral und ein Kohlweißling im unteren Bereich. Links oben sieht man ein Widderchen, auch Blutströpfchen genannt, und in der Mitte des Bildes ruht ein männlicher Bläuling mit halb zugeklappten Flügeln auf einer Rosenblüte. Der grün schillernde Käfer am ebenen Stein ist ein Rosenkäfer, der vermutlich von den zu Boden gefallenen Rosenpollen nascht. — [Grabner 2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1084/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9320/full</schema:image><schema:name>Floral Bouquet with Goldfish Bowl</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Lauer]</schema:creator><schema:creator>Josef Lauer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/9802/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>