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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>2</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84887/full</schema:image><schema:name>Ohne Titel</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Valentin Ruhry]</schema:creator><schema:creator>Valentin Ruhry</schema:creator><schema:artMedium>Gips, Karton, Plastik</schema:artMedium><schema:description>In seinen installativ und skulptural orientierten Arbeiten entgrenzt Valentin Ruhry Form und Funktion industriell gefertigter Standardprodukte und -materialien wie Neonröhren, Glühbirnen, Steckdosen, Gips, Karton etc. und untersucht durch Umwidmung und Neuzusammenstellung deren künstlerische Qualität. Die minimalistischen Skulpturen und Objekte, die oftmals von einem Ready-made-Charakter bestimmt sind, sowie konkrete Interventionen im Raum stehen dabei in einem Spannungsverhältnis von Material, Form und Inhalt. Durch Funktionsverlust und Neukontextualisierug finden die banalen Werkstoffe – wie die in "Ohne Titel" eingesetzten Plastikunterputzdosen und Gipskartonplatten aus dem Baumarkt – zu einer reduzierten, bildhaften Ästhetik. Der Einfachheit der verwendeten Materialien steht die Komplexität der weitreichenden Themen entgegen, die Ruhrys Arbeiten zugrunde liegen: Neben physikalischen und naturwissenschaftlichen Begriffen sind dies vor allem Errungenschaften aus Technik und digitalen Medien sowie damit verbundene gesellschaftliche Utopien. — [Véronique Abpurg, 5/2016]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/64860/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/49550/full</schema:image><schema:name>Sakura Bar</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Valentin Ruhry, Kay Walkowiak]</schema:creator><schema:creator>Valentin Ruhry</schema:creator><schema:artMedium>Powder-coated metal, plastics, wood, neon tubes, concrete, electronics</schema:artMedium><schema:description>Ausgehend von der Grundform des Kubus und einem verdichteten Umgang mit Material, Raum und Farben knüpfen Valentin Ruhry und Kay Walkowiak mit ihrer Bar Sakura an die historische Bedeutung von Skulptur an, wodurch unmittelbare Räume der Berührung in einem funktional-installativen Setting erschlossen werden. — Im Modus einer minimalistischen Formensprache wird durch eine Gegenüberstellungen von Material und deren Ästhetik eine visuelle Balance choreografiert: Materialität und Form, Funktion und Abstraktion, sowie stereotyp-konnotierte maskuline und feminine Oberflächen und Farben treffen in der installativen Zusammenstellung der einzelnen Elemente der Bar aufeinander. Zarten Elementen, wie die in hellen Pastelltönen gemusterten Holzplatten, stehen Bautröge und schwere Betonplatten gegenüber, die rau und unbehandelt sind. — Anstatt einer permanent fixierten Zusammenstellung der einzelnen Teile, adaptiert Sakura eine offene Form der Aufstellung und spielt so mit dem momentanen Stillstand und dem gleichzeitig eingeschriebenen Potenzial von Bewegung. Trotz der geraden und präzisen Formen vermittelt Sakura in der Impermanenz seiner Konfiguration einen subtilen Vorschlag der Möglichkeiten von Bewegung und Veränderung. Der Besucher findet sich so als partizipativer Teil einer skulpturalen Installation wieder – einer einfachen Bar als „stage set“. — [Valentin Ruhry, 2012]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/32834/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>