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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>3</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74951/full</schema:image><schema:name>[Concrete (rolled)]</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Christoph Weber]</schema:creator><schema:creator>Christoph Weber</schema:creator><schema:artMedium>Foil, concrete, nails</schema:artMedium><schema:description>Beton härtet zwar rasch aus, trocknet aber nur langsam. Als Material unterliegt er also oft noch einem – wenn auch unsichtbaren – Veränderungsprozess. Normalerweise industriell gefertigt und als Baustoff verwendet, ist Beton Christoph Webers bevorzugter Werkstoff. Weber interessiert sich für genau diesen prozesshaften Charakter des Materials: Im Fertigungsprozess wartet er oft auf den exakten Moment, um es in materialuntypische Zustände wie Faltung oder Wicklung zu bringen. In diesem Fall ist es ein Stück Abdeckplane – wie sie auch auf Baustellen verwendet wird –, das durch eine simple Aufhängung mit Nägeln und Ösen den Beton scheinbar in seine zusammengerollte Form versetzt hat. Ursache und Wirkung sind hier ununterscheidbar geworden. Die links und rechts herausquellenden Enden der Masse zeugen von einer schnellen Geste, die, mitten in ihrer Ausführung erstarrt, noch weitergeführt werden könnte. Diese zeitliche Unabgeschlossenheit des Materials verschränkt sich in Webers Arbeiten mit einer inhaltlichen Dimension: So stehen die absurde Prekarität, die das Zusammenspiel der beiden Materialien prägt, und die gestische Flüchtigkeit im Widerspruch zur alltäglichen Verwendung. Arbeitsvorgänge und -bedingungen werden dadurch in Beton (gerollt) ebenso reflektiert wie die historisch-symbolische Dimension des Materials als Baustoff von Industrialisierung und Moderne. — [Claudia Slanar, 5/2016]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57408/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74967/full</schema:image><schema:name>Not yet titled</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Christoph Weber]</schema:creator><schema:creator>Christoph Weber</schema:creator><schema:artMedium>Concrete, steel, wood</schema:artMedium><schema:description>Beton härtet zwar rasch aus, trocknet aber länger nicht. Als Material unterliegt er also oft noch einem – wenn auch unsichtbaren – Veränderungsprozess. Normalerweise industriell gefertigt und als Baustoff verwendet, ist Beton Christoph Webers bevorzugter Werkstoff. Der Künstler interessiert sich genau für diesen prozesshaften Charakter des Materials: Im Fertigungsprozess wartet er auf den exakten Moment, um es in den materialuntypischen Zustand der Faltung oder Wicklung zu bringen. Manchmal rollt er Platten um sich selbst, dann wiederum präsentiert er sie als Serie an die Wand gelehnt, langsam einknickend wie die Skulptur gewordenen Elemente einer filmischen Bewegungsstudie. Bei "not yet titled" ist es wiederum eine Betonplatte, die sich über eine Stahlplanke gebogen hat und nun tiefe Risse zeigt. Die zeitlich unabgeschlossene "Unmöglichkeit" des Materials verschränkt sich in Webers Arbeiten mit dessen inhaltlicher Dimension. So steht die absurde Prekarität der Objekte im Widerspruch zur alltäglichen Verwendung von Beton. Risse und Spalten zeugen tatsächlich wie metaphorisch von Druck, vielleicht auch von Verdrängtem, das einen drohenden Bruch ankündigt. — [Claudia Slanar, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 125.]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/58635/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/121965/full</schema:image><schema:name>not yet titled (index version)</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Christoph Weber]</schema:creator><schema:creator>Christoph Weber</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Betonrückstände auf Textil</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/74675/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>