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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>2</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/87717/full</schema:image><schema:name>Konkurrenzkartoffel oder Kredibilität im Lakmustest</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Cäcilia Brown, Wilhelm Klotzek]</schema:creator><schema:creator>Cäcilia Brown</schema:creator><schema:artMedium>Pappmaché, Holz, Gips, Stahl, Monitor, DVD-Player, Video (Farbe, Ton), geloopt</schema:artMedium><schema:description>An der Zusammenarbeit von Cäcilia Brown und Wilhelm Klotzek sticht als Erstes der Titel ins Auge: geläufige Worte und Phrasen, die in ihrem absurden Zusammenspiel mehrere Referenzräume eröffnen. Wie auch Brown Objekte schafft, die oft Position beziehen, mitunter auch zu „sprechen“ scheinen, verwendet Klotzek die Medien Skulptur, Text und Vortrag als Formen von Erzählungen und Erzählweisen. Oft bezieht er sich dabei auf Dinge, meist Waren, die eng mit seiner eigenen Biografie – eine in der DDR verbrachte Kindheit, das weitere Aufwachsen in der BRD – verknüpft sind. "Konkurrenzkartoffel […]" lebt nun von der performativen Behauptung der titelgebenden Wörter, die eine seltsame, zwischen politischer und wirtschaftlicher Agenda angesiedelte Parole ausgeben. Die eiförmige Kartoffel aus Gips und Papiermaché, die einen Monitor in sich trägt, in dem ein Demonstrationsvideo die künstliche Herstellung von Eiern inklusive Dotter zeigt, steht zudem auf einem billig furnierten Tischchen. So erinnert diese Arbeit an Martin Kippenbergers "Der Eiermann" und seine Ausleger wie an die Enge deutscher Wohnzimmerdekorationen in Ost und West. Gleichförmigkeit, Tristesse sowie Widersprüche und Konfusion darüber zeigen sich in der Materialisierung der „Kartoffel“ im metaphorischen wie im wortwörtlichen Sinn. — [Claudia Slanar, 5/2016]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/64818/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/80396/full</schema:image><schema:name>Now Excuse Me, I Am Here</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Cäcilia Brown]</schema:creator><schema:creator>Cäcilia Brown</schema:creator><schema:artMedium>Concrete, steel, in 7 parts</schema:artMedium><schema:description>Die unzähligen Objekte im öffentlichen Raum, die Ein- und Austritt, Zugänge und Passagen regeln, die Benutzbarkeit bestimmen oder sogar erst herstellen, sind Browns Inspirationsquellen. Sie verwendet diese jedoch nicht als Readymades, sondern eignet sie sich meist zitathaft an, verfremdet und überträgt sie in ein anderes Material und letztendlich in den Ausstellungsraum. Zugleich behaupten Browns Skulpturen eine Präsenz, beziehen Position, ja „sprechen“ sogar. So kann der titelgebende Satz „Nun entschuldigen Sie mir, ich bin hier“ von den Objekten wie auch von den menschlichen Körpern, die sie referenzieren, stammen. Denn es sind die Versatzstücke einfacher Kartonunterkünfte im öffentlichen Raum, die Brown in Beton gießt und auf einen Stahlrahmen stellt. Der Flüchtigkeit dieser Behelfsbehausungen steht die Permanenz des Betons gegenüber, der sich in einem scheinbar prekären Gleichgewicht befindet. Durch diese Spannung zwischen vorgeblicher Improvisation und strengem Kalkül sowie durch die Konfusion der Materialien lenkt Brown den Blick auf Gemeinsamkeiten und Widersprüche von Innen und Außen, Öffentlichem und Privatem und das daraus resultierende performative Potenzial. — [Claudia Slanar, 9/2015]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/58684/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>