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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>2</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/155990/full</schema:image><schema:name>gefährt*innen</schema:name><schema:dateCreated>2023</schema:dateCreated><schema:creator>[Toni Schmale]</schema:creator><schema:creator>Toni Schmale</schema:creator><schema:artMedium>Geschmiedeter, feuerverzinkter, lackierter Stahl, Beton</schema:artMedium><schema:description>Near the site where in Prince Eugene’s day two ensembles of mythological figures adorned two water basins in the Belvedere garden, Toni Schmale now places her gefährt*innen. She thus ties onto the physicality and seemingly queer staging of these mythological sea gods and goddesses and their draft animals, yet foregoes a hierarchy between gods, animals, and humans. Schmale’s shimmering, motherof-pearl shell chariot is drawn by three hybrid beings made of steel, each with a concrete wheel as a foot. The relationship of the individual figures to one another remains equitable, as they are all to be understood as companions, gefährt*innen. Rather than entering into pre-defined roles, Schmale’s work hereby allows an open interpretation, which invites contemplation on power relations and spaces of negotiation.</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/102088/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/108913/full</schema:image><schema:name>kontaktgrill</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Toni Schmale]</schema:creator><schema:creator>Toni Schmale</schema:creator><schema:artMedium>Feuerverzinkter Stahl, pulverbeschichteter Stahl (Farbe RAL 3007), Beton</schema:artMedium><schema:description>Die Skulpturen von Toni Schmale atmen eine libidinös-fetischistische Aufladung – sie hat ihre Arbeiten einmal als „maschinen, die begehren in sich haben“, beschrieben. Bevorzugte Werkstoffe der Künstlerin sind Metall und Beton, die sie mit äußerster Präzision zu Objekten verarbeitet, die sich als Abstraktionen von Alltagsgegenständen, Sportgeräten oder auch Fetischobjekten deuten lassen und deren suggestive Titel sexuelle Konnotationen, ein imaginäres Spiel zwischen Begehren und Disziplinierung, Macht und Unterwerfung in Gang setzen. Dabei geht es immer auch um eine lustvolle Destabilisierung gelernter sozialer wie ästhetischer Kategorien. — „kontaktgrill“ aus dem Jahr 2013 entstammt einer ursprünglich dreiteiligen Konstellation von Arbeiten mit dem Titel „fuhrpark. was das / der neue gefährt sein kann“, die inzwischen um einige Skulpturen erweitert wurde. Das gerüstartige Objekt ist aus Rohren mit einem Durchmesser von 60 mm konstruiert, einer Konstante in allen Werken Schmales, und erfährt durch eine massive Betonplatte eine gewisse Schwere und Präsenz. Anders als die eindeutige Funktionalität eines der körperlichen Ertüchtigung dienenden Sportgeräts, das meist eine klare Handlungsanweisung gibt, hält „kontaktgrill“ ein tatsächliches Benutzen, die Interaktion mit einem Körper in einer Schwebe der Potenzialität, die niemals konkret wird. Schmale versteht ihre Skulpturen im Sinne des englischen Kinderarztes und Psychoanalytikers Donald Woods Winnicott als Übergangsobjekte, als „verbindung der inneren und äußeren realität, not me“, wie sie schreibt. Hier eröffnet sich also ein Spannungsfeld zwischen Welt und Selbst, zwischen Physis und Psyche, das zugleich das Ineinsfallen mit der Repräsentation des eigenen Ich zurückweist. — [Luisa Ziaja, 2017]</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/80955/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>