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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:Person><schema:name>Zbyněk Sekal</schema:name><schema:description>1923		Geboren am 12.07.1923 in Prag
1934-1936	Realgymnasium, Prag
1936-1938	Realschule, Prag 
1938-1940 	Handelsakademie, Prag 
                                Bereits während seiner Studienzeit engagierte er sich in der Vereinigung der Freunde des demokratischen Spaniens (Společnost přátel demokratického Španělska), die die Idee der Internationalen Brigaden (Interbrigaden) gegen die Nationalisten im Spanischen Bürgerkrieg propagierte. Später war er für die linksorientierte Organisation der Nationalen Bewegung der arbeitenden Jugend (Národní hnutí pracující mládeže) aktiv. Nach der Kriminalisierung dieser Vereine und Bewegungen während des II. Weltkriegs und der Besatzung Tschechiens agierten diese Gruppen aus der Illegalität.  
1940		Buchhändlerlehre, Prag
1940-1941	Handelsakademie, Prag
                                Seit Beginn der Okkupation war er in der Widerstandsbewegung aktiv und für die Verbreitung antinazistischer Flugblätter wurde er noch vor dem Abitur in der Schule verhaftet und bis zum Kriegsschluss in KZs inhaftiert. Bis zu seiner Festnahme war er auch künstlerisch aktiv und traf sich zum Beispiel mit jungen Schriftstellern wie Zbyněk Havlíček, Robert Kalivoda, Rudolf Altschul und Libor Fára, die später 1943 die Surrealisten Gruppe „Spořilovští surrealisté“ gründeten. 
1941-1945	Gefängnis in Prag (Pankrác), Konzentrationslager Theresienstadt und Mauthausen. Im KZ Mauthausen befreundete er sich mit dem ebenfalls inhaftierten polnischen Künstler und Kurator Marian Bogusz.
1945-1950	Nach dem Krieg studiert er Malerei an der Hochschule für Angewandte Kunst (Vysoká škola uměleckoprůmyslová, sgn. Umprum) Im Atelier von Professor František Tichý, später bei Professor František Muzika und Professor Emill Filla. 1947 unternimmt er seine erste Reise nach Paris, wo er die Internationale Surrealismus Ausstellung besucht und das Werk Jean Dubuffets für sich entdeckt. Der kommunistische Putsch 1948 und der Aufbruch in eine neue Totalität trifft ihn sehr hart, er bricht das Studium ab. Zu seinen Freunden gehören wichtige Künstler wie Miroslav Chlupáč, Zdeněk Palcr, Stanislav Podhrázský, Emila Medková und Mikuláš Medek. 1947 heiratet er die Kostümbildnerin Ludmila Purkyňová. 1948 Geburt seines Sohnes Jan.
1951-1952	Arbeitet als Werbegraphiker und später Verlagsredakteur im Verlag für politische Literatur (Svoboda umbenannt). Seit den frühen 50er Jahren war er mit dem Philosophen Ivan Dubský befreundet und er selbst führt Tagebücher mit philosophischen Überlegungen. 
1952-1953	Militärdienst 
1953-1958     	Wegen seiner Frau Umzug nach Bratislava, wo er an dem dortigen Kulturleben weniger teilgenommen hatte, stattdessen stets Kontakte zu seinen Künstlerfreunden in Prag pflegte. 1957 ist er Mitbegründer der Künstlerversammlung Skupina Máj 57 gemeinsam mit Ladislav Dydek, Jiří Marin, Jitka Kolínská, Robert Piesen, Richard Fremund, Jiří Rathouský, Dora Nováková, Jaromír Škrivánek, Vojta Nolč, Františe Chaun, Miloslav Chlupáč und Stanislav Podhrázský. Ihre erste Ausstellung fand am 31.05.1957 im Prager Gemeindehaus statt. Mitglied der Gruppe bleibt er bis zu ihrer Auflösung 1964. Er beschäftigt sich in dieser Zeit auch immer intensiver mit der Buchkunst und Übersetzt selbst Werke der deutschen Literatur und Philosophie ins Tschechische wie z.B. von Franz Kafka, Georg Büchner, Günter Grass, Ludwig Feuerbach, Karl Marx und anderen. Manuskripte seiner Übersetzungen schickt er seinen Freunden nach Prag, hauptsächlich dem Mikuláš Medek und dem Philosophen Egon Bondy. 
1958-1961	Rückkehr aus Bratislava nach Prag und Trennung von seiner Frau Ludmila. Unternimmt in dieser Zeit Reisen nach Moskau, Sankt Petersburg (1959) und Warschau und Danzig (1961).	   
1961-1968	Er Heiratet seine zweite Frau Helena (aus dieser Ehe Sohn Ondrej). Während dieser Zeit Arbeitet er künstlerisch Intensiv in seinem Prager Atelier, hat viele Einzelausstellungen und nimmt Teil an internationalen Symposien wie Keramiksymposium in Gmunden (1964, 1965), Bildhauersymposium St. Margarethen (1966), Bildhauersymposium Vyšné Ružbachy (SR, 1967). Sowjetische Okkupation 1968 zwingt ihn letztendlich zur Emigration. 
1969	                Emigration nach Deutschland. Von Oktober bis Dezember erhält er das DAAD Stipendium in Berlin. 
1970	                Arbeiten an der Gestaltung einer Wand im David-Hansemann-Haus in Düsseldorf
                                Ab September 1970 übersiedelt er nach Wien, wo er bis zu seinem Tod wohnhaft bleibt. 
1971	               Einzelausstellung in der Galerie im Griechenbeisl Wien, (Zbyněk Sekal: Bilder und Skulpturen), in der Galerie Maerz in Linz und Teilnahme an der Gruppenausstellung Imago im Schloss Lengenfeld bei Krems.
1972-1974	Lehrbeauftragter an der Akademie in Stuttgart
1974	                Heiratet seine Frau Christine und wird Mitglied der Wiener Secession.
1977-1979	Arbeitet an der Innenausstattung in der Guthirtenkirche im Lustenau, Vorarlberg. Einzelausstellungen in der Neuen Galerie Graz, Museum in Bochum und im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien. 
1980-1981	Stipendium des Stedelijk Museums in Amsterdam 
1984	                Erhält den Preis der Stadt Wien für Bildhauerei
1986	                Seit diesem Jahr gießt er seine Skulpturen in Bronze in der Gießerei von Faust Bonvicini in Verona, ein. 
1988	                 Ausstellung in Studio Toni de Rossi in Verona, seitdem mehrmals in Jahren 1991, 1994
1989	                 Einmonatige Reise nach Japan
1994 	                 Schwer erkrankt 
1995 	                 Rückgabe der Werke aus Prag die Ihm während der sgn. Normalisation nach seiner Emigration konfisziert wurden. 
1997	                 Retrospektive in der Galerie der Hauptstadt Prag
24.02.1998 	 Stirbt in Wien
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