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Karl Schönbrunner

Karl Schönbrunner
Karl Schönbrunner
Gesamtansicht, gerahmt, Vorderseite
Karl Schönbrunner, Hl. Augustin mit Knaben am Meer, Öl auf Leinwand, 64 x 95 cm, Wien, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 9813
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    Karl Schönbrunner

    1832 Wien – 1877 Hirschstetten
    GeburtsortWien, Wien, Österreich, Europa
    SterbeortHirschstetten, Niederösterreich, Österreich, Europa

    "War 1849–60 Schüler der Wiener Akademie der bildenden Künste unter C. Rahl und J. v. Führich. Anschließend Venedig-Aufenthalt. Seit 1861 Mitglied der Genossenschaft bildender Künstler Wiens (Künstlerhaus). 1862–72 war Schönbrunner als österreichischer Staatspensionär in Rom, wo er 14 Stationsbilder in den Arkaden des Friedhofs Campo Santo Teutonico nach Cartons von F. Overbeck malte. 1873 schuf er das Deckenbild des Kaiserpavillons der Wiener Weltausstellung. Gemeinsam mit seinen Brüdern Ignaz und Josef Schönbrunner, deren letzterer später als Direktor der Albertina in Wien fungierte, war er für die Wand- und Deckenfresken der 1875 von Friedrich von Schmidt fertiggestellten Fünfhauser Pfarrkirche Maria vom Siege am Mariahilfer Gürtel in Wien zuständig. Schönbrunner beschäftigte sich vorwiegend mit der religiösen Malerei im Stil der Neorenaissance."

    [aus: Wöhrer, Claudia (Bearb.): Kunst des 19. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 19. Jahrhunderts, Bd. 4: S-Z, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 2000, S. 58]