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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:Person><schema:name>Josef Schretter</schema:name><schema:description>"Der Tiroler Maler war 1868–72 Schüler der Innsbrucker Kunstgewerbeschule. 1873/74 war er Gehilfe des Historien- und Kirchenmalers F. Plattner. 1874–77 studierte er an der Wiener Akademie der bildenden Künste: in der Allgemeinen Malerschule bei K. Mayer, C. Griepenkerl und A. Eisenmenger, Portraitmalerei bei K. v. Blaas und Historienmalerei bei L. C. Müller. 1881 hielt er sich gemeinsam mit seinem Lehrer L. C. Müller in Italien, am Gardasee und in Mailand, auf. 1882 Reise nach Florenz. 1883 Aufenthalt in Rom und Neapel, 1884/85 auf Capri. 1885/86 Reise nach Tunis. 1886–90 war Schretter in München, wo er u. a. Großherzog Friedrich Franz III. und Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin portraitierte. Schretters Begabung für das Bildnis tritt in der Folgezeit immer stärker in Erscheinung. Ab 1891 ist Schretter in Innsbruck ansässig. 1898/99 hielt er sich für Portaitaufträge in Schwerin, Berlin und Düsseldorf auf. Während die Ölbildnisse aus den 80er und frühen 90er Jahren meist hell aus dem Dunkel herausgearbeitet sind, entwickelte der Künstler später eine lichte, durchsichtige Farbigkeit, wobei ihm besonders die Pastelltechnik entgegenkam. Daneben begeisterte er sich für die Darstellung von Interieurs, die meist seine Mutter als Staffagefigur aufweisen." — [aus: Wöhrer, Claudia (Bearb.): Kunst des 19. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 19. Jahrhunderts, Bd. 4: S–Z, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 2000, S. 63]</schema:description><schema:image>/internal/media/dispatcher/19455/full</schema:image><schema:birthDate>1856</schema:birthDate><schema:deathDate>1909</schema:deathDate><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/people/2057/rdf</schema:url></schema:Person></rdf:RDF>