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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>4</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/24198/full</schema:image><schema:name>Wasserfälle bei Tivoli</schema:name><schema:dateCreated>c. 1800</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Wutky]</schema:creator><schema:creator>Michael Wutky</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/7695/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/24137/full</schema:image><schema:name>Idealised Italian Landscape in the Evening</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Wutky]</schema:creator><schema:creator>Michael Wutky</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4597/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/22316/full</schema:image><schema:name>The Solfatara Viewed toward the Sea</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Wutky]</schema:creator><schema:creator>Michael Wutky</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Die Solfatara ist ein vulkanisch aktives Gebiet in den Campi Flegrei – den "brennenden Feldern" – westlich von Neapel. Michael Wutky bereiste diese Gegend während seines ersten Aufenthaltes in Rom 1772–1785 und hielt das Kraterbecken von einem erhabenen Standplatz aus fest. Obwohl das ovale Format der Ansicht einen dekorativen Anschein gibt, handelt es sich dabei um eine sehr realistische Darstellung des Gebietes, das vom gelblich-weißen Schwefelgestein bestimmt ist und in dem sich an mehreren Stellen kleine rauchende Fumarolen zeigen. — Wutky verbrachte den Großteil seines Lebens in Italien und kann als einer der Wegbereiter der realistischen Landschaftsmalerei in Österreich bezeichnet werden. Während seiner kurzen Aufenthalte in Wien erteilte er den Studenten der Klasse für Landschaftszeichnung der Wiener Akademie Privatstunden im Malen. Der begabteste seiner Schüler war Josef Rebell – an diesen vermochte er seine Liebe für Italien und sein Wissen um die realistische Schilderung der Natur weiterzugeben. — [Sabine Grabner 8/2009]

</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4334/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19867/full</schema:image><schema:name>Vesuvius Erupting</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Wutky]</schema:creator><schema:creator>Michael Wutky</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Siehe auch die Beschreibung bei Inv.-Nr. 5583 — Wutky war einer der ersten österreichischen Maler, die sich unter der südlichen Sonne ausschließlich der Landschaftsmalerei zuwandten. Er reiste erstmals 1772 nach Rom und verbrachte in mehreren Aufenthalten über ein Drittel seines Lebens in dieser Stadt. Vielleicht war es der große Vesuvausbruch von 1779, den er in Begleitung des englischen Gesandten und bedeutenden Kunstförderes Sir William Hamilton erlebte, der ihn in zahlreichen Bildern dieses Ereignis festhalten ließ, oder die "Mode", Vesuvbilder zu malen (Pierre-Jacques Volaire (1720-vor 1802) war auf Vesuvdarstellungen spezialisiert, aber auch Claude-Joseph Vernet (1714-1789) und Jakob Philipp Hackert (1737-1807) hielten den lavaspeienden Berg im Bild fest. Wie sehr dieses Naturereignis von Interesse war, lässt sich auch der detaillierten Beschreibung Johann Wolfgang von Goethes in der Italienischen Reise entnehmen). Ein weiteres beliebtes Motiv des Malers war die Solfatara in den Phlegraischen Feldern, nordöstlich von Neapel gelegen, die durch ihre schwefelhaltigen Dämpfe das "ruhige" Pendant zum "aggressiven" Vulkan darstellt. — Die Ansichten "Der Ausbruch des Vesuvs" und "Die Solfatara gegen das Meer" (Inv.-Nr. 5583) stellte Wutky einander in einem Bilderpaar gegenüber. Die Gestaltung des Landschaftsausblickes richtet sich beide Male nach dem dekorativen Oval-Format, wobei die Ansicht der Solfatara einen stärkeren kompositorischen Aufbau aufweist, als das Vesuvbild. Beide Male ist Wutky nicht nur an einer topographisch genau gemalten Vedute interessiert, sondern auch am Malerischen, "Effektvollen": Die Eruption des Vulkanes ist bei Nacht wiedergegeben, wodurch dem roten Glühen der Lava höhere Dramatik verliehen wird, die Solfatara mit ihrem stimmungsvollen Nebeneinander von warmen und kühlen Farbtönen wurde bei Tag festgehalten. Beide Male gestaltete Wutky die im Vordergrund üblichen vorspringenden Felsen mit kleinen Staffagefiguren, die den Blick des Betrachters in die Landschaft hineinführen. Darin und in der Tendenz, die Landschaft mit bewusst eingesetztem Licht atmosphärisch anzureichern, zeigt sich seine Herkunft aus dem Barock (die Einflüsse der "Effektstücke" Claude-Joseph Vernets sind unübersehbar). Die Tendenz zu einer Wahrhaftigkeit in der Wiedergabe der Gegend lässt die realistische Landschaftsdarstellung der folgenden Jahrzehnte allerdings bereits erahnen. — Es ist nicht geklärt, wann diese Bilder entstanden sind - die Bezeichnung W.F.81 und W.F.82 bezieht sich auf die Inventarnummern des Vorbesitzers, die ehemalige Galerie Harrach und ist somit keine Datierung, wie immer wieder fälschlich angenommen wird. — Literatur: Wurzbach, 59, 1890, S. 33 ff.; Barbara Krafft - Michael Wutky, in: Mitteilungen der Österreichischen Galerie, Jg. 4, Nr. 37-39, 1960 (Wechselausstellung der Österreichischen Galerie Belvedere, 58); Il Paesaggio Napoletano nella Pittura Straniera, Ausst. Kat. Palazzo Reale, Neapel 1962, S. 88; Kuhn, B.: Der Landschaftsmaler Michael Wutky (1739-1822). Leben und Werk, Diss. phil. (unpubliziert), Innsbruck 1980; Michael Wutky. 1739-1822. Zur Wiederkehr des 250. Geburtstages, bearb. v. Brigitte Kuhn u. Harry Kühnel, Ausst. Kat. Moderne Galerie im Dominikanerkloster, Krems (Donau) 1989; All´ombra del Vesuvio. Napoli nella veduta europea dal Quattrocento all´Ottocento, Ausst. Kat. Castel Sant´Elmo, Neapel 1990, S. 438 ff. - mit einem Lebenslauf zu Michael Wutky sowie einer Werkbeschreibung von Wolfgang Prohaska. — [Sabine Grabner, in: Dies.: Romantik, Klassizismus, Biedermeier. In der Österreichischen Galerie Belvedere, 2. verb. Aufl. Wien 1997, S. 36-37]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4335/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>