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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>3</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19857/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>[Joseph Heer]</schema:creator><schema:creator>Joseph Heer</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion on canvas</schema:artMedium><schema:description>In dem Bild "Ohne Titel" ist die spätere Bildarchitektonik voll ausgebildet. Die Malerei baut sich in Schichten aus, die nacheinander ausgearbeitet werden. Der Doppelcharakter des Bildes als Projektionsfläche und Arbeitsfläche, als Ort der Vorstellung und als Ort der Handlung, wird hier zu einer unabschließbaren Wechselrede. Die erste Schicht des Malers ist die unbearbeitete Leinwand. Die grünlich, graue Färbung und widerständige Textur schimmert zwischen den bemalten Stellen durch. Horizontale Streifen als zweiter Arbeitsgang übertünchen den groben Grund nur unzureichend. Diese Schicht ist mechanisch, mit der Malerrolle aufgetragen und dem Grundieren ähnlich, dennoch im Unterschied zu diesem, nicht deckend und daher raumeröffnend. Die Waagrechten verleihen der Fläche Tiefe, dem Bild Gewebe und Raster, geben aber auch einen Hinweis auf die Erstellung, auf das Tun und den schrittweisen Ablauf. Die dritte Schicht, die Heer zwischenfügt, ist im eigentlichen Sinne eine, sondern eine grafische Zwischenstufe in Form von reduzierten Bleistiftkonturen. Diese Zeichen sind am ehesten als gegenständliche Abschrift lesbar. Wellenlinien, Dreiecke und Bögen lassen Gewässer, Palmen, Gebäude, Schindeln und dergleichen assoziieren. Kürzelhaft kommen Eindrücke zum Vorschein (wie sie Klee oder Marc auf ihrer Reise nach Tunis  empfunden haben dürften). Eine monochrome Silhouette aus kalten Tiefseeblau wird schließlich als letzte, eigentlich malerische Lage über diese Schichten gesetzt. Wie ein Bildteppich umschließt die farbige Schablone die Leerstellen, die den Blick frei in die flache Tiefe der Schichten geben. [Thomas Trummer 1998, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Jahresbericht Belvedere 1997, Wien 1998, S. 70-71]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10024/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/26289/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>[Joseph Heer]</schema:creator><schema:creator>Joseph Heer</schema:creator><schema:artMedium>Mixed media on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10034/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16413/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>1992</schema:dateCreated><schema:creator>[Joseph Heer]</schema:creator><schema:creator>Joseph Heer</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion, sand on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/9854/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>