<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>9</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140651/full</schema:image><schema:name>Ohne Titel</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Kienzer]</schema:creator><schema:creator>Michael Kienzer</schema:creator><schema:artMedium>Laserausbelichtung auf Fotopapier</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/66007/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84366/full</schema:image><schema:name>Michael und Sabine Kienzer</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Kienzer, Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>Gelatine silver print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62279/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84368/full</schema:image><schema:name>Michael und Sabine Kienzer</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Kienzer, Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>Gelatine silver print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62281/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/46790/full</schema:image><schema:name>[Implementation]</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Kienzer]</schema:creator><schema:creator>Michael Kienzer</schema:creator><schema:artMedium>Aluminum, stainless steel</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/32980/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/51256/full</schema:image><schema:name>10 x 95 Degrees</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Kienzer]</schema:creator><schema:creator>Michael Kienzer</schema:creator><schema:artMedium>Aluminum</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/32982/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/29566/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>2010</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Kienzer]</schema:creator><schema:creator>Michael Kienzer</schema:creator><schema:artMedium>Aluminum, rubber foam</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/22849/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/29486/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Kienzer]</schema:creator><schema:creator>Michael Kienzer</schema:creator><schema:artMedium>Wood, press boards</schema:artMedium><schema:description>Alltägliche, oft roh belassene Materialien und Objekte sind Ausgangspunkte für die raumgreifenden Installationen und Skulpturen von Michael Kienzer. In seinen Anordnungen im Raum bringt er banale Gegenstände und Werkstoffe in spannungsreiche Verbindungen und setzt sie in Relation zu ihrer Umgebung. Das Verhältnis zwischen Material, Ding und Raum lotet auch die titellose Arbeit von 2008 aus. Basis ist ein gewöhnlicher Stuhl, auf dessen Sitzfläche und Rückenlehne der Künstler industriell gefertigte Pressspanplatten in einem Standardmaß anbringt. Das Element der gestapelten Holzplatten mag dabei als Kommentar zu Bedingungen serieller Massenfabrikation gelesen werden. Die so entstandene Skulptur lässt zwar die Form eines Sitzmöbels noch erkennen, eine seiner Funktion gemäße Verwendung ist allerdings nicht mehr möglich. Dieses Objekt ist für den Kunstraum und nicht für den Markt produziert worden. — [Kerstin Krenn, 09/2015]

Michael Kienzer bedient sich für seine Setzungen im Raum unterschiedlicher Medien und Materialien. Alltagsgegenstände werden vom Künstler in verschiedenen Konstellationen zusammengesetzt, teils erinnern diese Arrangements an skulpturale Gebilde, die die Farben, die Stofflichkeit und Oberflächen der Objekte betonen. Basis für Kienzers Arbeit ist ein herkömmlicher Stuhl, auf dem der Künstler gewöhnliche Presspannplatten legt. Die überlagerten Platten lassen die Funktion des Gegenstands noch erkennen, verhindern jedoch seine Verwendung. Der Einsatz von standardisierten Spannplatten und die der Überlagerung zu Grunde liegende Wiederholung zeigen die Mechanismen von seriellen Fabrikationsmethoden auf, die den heutigen Markt dominieren. Kienzers Stuhl kann einerseits als ironischer, gesellschaftskritischer Kommentar gelesen werden, der Funktionalität und Produktion in Frage stellt und andererseits als sarkastische Äußerung, die die minimalistische Skulptur diskutiert. — [Cathrin Mayer, 08/2011]

</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/22851/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27652/full</schema:image><schema:name>[Drawing (Detail), 2005, MAK, Aluminum]</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Kienzer]</schema:creator><schema:creator>Michael Kienzer</schema:creator><schema:artMedium>Digital print</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/18648/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/24288/full</schema:image><schema:name>Flyer</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Kienzer]</schema:creator><schema:creator>Michael Kienzer</schema:creator><schema:artMedium>Folded handmade paper in cardboard</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/16870/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>