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Während das Jahr 1938 in Österreich von der Machtübernahme durch die Nazis und der antisemitischen und antikommunistischen Verfolgung geprägt war, stand es in der jungen, aufstrebenden Republik Türkei unter ganz anderen Vorzeichen: Zahlreiche ArchitektInnen, LehrerInnen, KünstlerInnen und Intellektuelle fanden dort Zuflucht und waren in die Neugestaltung öffentlicher Institutionen auf Grundlage der Reformen Atatürks involviert. Am Beispiel der österreichischen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, die bereits in der Weimarer Republik und in der Sowjetunion im sozialen Wohnbau gearbeitet hatte und ab 1938 im Rahmen der Bildungsoffensive Schulprojekte in der Türkei entwarf, verbindet Karamustafa nicht nur die geografischen Kontexte, sondern auch parallele Utopien der Verbesserung der Lebensumstände breiter Bevölkerungsschichten durch ein neues Bauen und Bildung.—[Luisa Ziaja, 4/2014]</schema:description><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/26646/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/34121/full</schema:image><schema:name>modernity unveiled / interweaving histories</schema:name><schema:dateCreated>2010</schema:dateCreated><schema:creator>[Gülsün Karamustafa]</schema:creator><schema:creator>Gülsün Karamustafa</schema:creator><schema:artMedium>Pencil on paper</schema:artMedium><schema:description>Die Zeichnungen, Collagen und Fotografien von Gülsün Karamustafa sind Teil eines Projekts, das die Künstlerin während eines Aufenthalts als Artist in Residence in Wien erarbeitet hat und das, wie der Titel andeutet, zwei Narrative zwischen Österreich und der Türkei, Geschichte und Gegenwart miteinander verknüpft. Während das Jahr 1938 in Österreich von der Machtübernahme durch die Nazis und der antisemitischen und antikommunistischen Verfolgung geprägt war, stand es in der jungen, aufstrebenden Republik Türkei unter ganz anderen Vorzeichen: Zahlreiche ArchitektInnen, LehrerInnen, KünstlerInnen und Intellektuelle fanden dort Zuflucht und waren in die Neugestaltung öffentlicher Institutionen auf Grundlage der Reformen Atatürks involviert. Am Beispiel der österreichischen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, die bereits in der Weimarer Republik und in der Sowjetunion im sozialen Wohnbau gearbeitet hatte und ab 1938 im Rahmen der Bildungsoffensive Schulprojekte in der Türkei entwarf, verbindet Karamustafa nicht nur die geografischen Kontexte, sondern auch parallele Utopien der Verbesserung der Lebensumstände breiter Bevölkerungsschichten durch ein neues Bauen und Bildung.—[Luisa Ziaja, 4/2014]</schema:description><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/26647/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/34122/full</schema:image><schema:name>modernity unveiled / interweaving histories</schema:name><schema:dateCreated>2010</schema:dateCreated><schema:creator>[Gülsün Karamustafa]</schema:creator><schema:creator>Gülsün Karamustafa</schema:creator><schema:artMedium>Pencil on paper</schema:artMedium><schema:description>Die Zeichnungen, Collagen und Fotografien von Gülsün Karamustafa sind Teil eines Projekts, das die Künstlerin während eines Aufenthalts als Artist in Residence in Wien erarbeitet hat und das, wie der Titel andeutet, zwei Narrative zwischen Österreich und der Türkei, Geschichte und Gegenwart miteinander verknüpft. Während das Jahr 1938 in Österreich von der Machtübernahme durch die Nazis und der antisemitischen und antikommunistischen Verfolgung geprägt war, stand es in der jungen, aufstrebenden Republik Türkei unter ganz anderen Vorzeichen: Zahlreiche ArchitektInnen, LehrerInnen, KünstlerInnen und Intellektuelle fanden dort Zuflucht und waren in die Neugestaltung öffentlicher Institutionen auf Grundlage der Reformen Atatürks involviert. Am Beispiel der österreichischen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, die bereits in der Weimarer Republik und in der Sowjetunion im sozialen Wohnbau gearbeitet hatte und ab 1938 im Rahmen der Bildungsoffensive Schulprojekte in der Türkei entwarf, verbindet Karamustafa nicht nur die geografischen Kontexte, sondern auch parallele Utopien der Verbesserung der Lebensumstände breiter Bevölkerungsschichten durch ein neues Bauen und Bildung.—[Luisa Ziaja, 4/2014]</schema:description><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/26648/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/34123/full</schema:image><schema:name>modernity unveiled / interweaving histories</schema:name><schema:dateCreated>2010</schema:dateCreated><schema:creator>[Gülsün Karamustafa]</schema:creator><schema:creator>Gülsün Karamustafa</schema:creator><schema:artMedium>3 sheets, pencil, felt-tip pen and fineliner, checkered paper, black-and-white reproductions, mounted on paper</schema:artMedium><schema:description>Die Zeichnungen, Collagen und Fotografien von Gülsün Karamustafa sind Teil eines Projekts, das die Künstlerin während eines Aufenthalts als Artist in Residence in Wien erarbeitet hat und das, wie der Titel andeutet, zwei Narrative zwischen Österreich und der Türkei, Geschichte und Gegenwart miteinander verknüpft. 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