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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>9</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/98455/full</schema:image><schema:name>Untitled - Archive cards</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>320 archive cards, tables, glass plates</schema:artMedium><schema:description>Die mehrteilige Installation "Where we were then, where we are now" nimmt ihren Ausgangspunkt in Persepolis, der im heutigen Iran gelegenen ehemaligen Königsstadt des Achämenidenreichs, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde. Rund um die Paraphrase des berühmten Alexandermosaiks von Pompeji in Form eines Mosaiks aus Magneten spinnt Simon Wachsmuth ein vielschichtiges Verweissystem zu vergangenen und gegenwärtigen Projektionen auf Persien und den Iran, das Verhältnis von Orient und Okzident und Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. Auf sechs stoffbespannten Tafeln präsentiert der Künstler Arrangements aus Archivmaterialien, Fotografien, Zeitungsausschnitten, Reproduktionen wie auch handgemalten Blättern zu Goethes Farbenlehre, die assoziationsreich neue und immer wieder andere Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Bildern und Kontexten herstellen, sich aber stets einer letztgültigen Deutung entziehen. Sie sind vielmehr Ausdruck der Komplexität und Vielstimmigkeit von Geschichtsschreibung und machen darüber hinaus – in Anlehnung an Aby Warburgs einflussreichen Mnemosyne-Atlas – das Fortleben antiker Formen und Gesten bis hinein in die Gegenwart nachvollziehbar.—Ähnlich assoziativ wie die vertikalen Bildtafeln sind auch die Anordnungen von Archivalien auf acht Tischen zu verstehen, die die Präsentation flankieren, allerdings mit dem Unterschied, dass sie alle aus einer Quelle stammen. In einer Internetauktion auf eBay als Dachbodenfund ersteigert, zeugen die Archivkarten von der obsessiven Beschäftigung ihres anonymen Sammlers mit Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des Iran bis in die späten 1960er-Jahre.—[Luisa Ziaja, 7/2015]
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75863/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/98458/full</schema:image><schema:name>Untitled (Washington Post)</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>Newspaper clipping, enlarged copy, mounted to the wall</schema:artMedium><schema:description>
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75864/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140487/full</schema:image><schema:name>Where we were then, where we are now</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>Magnetic mosaic, 12 aluminum bars, 6 picture plates, 2 films, archive material on 8 tables, reproduced newspaper clippings</schema:artMedium><schema:description>Die mehrteilige Installation "Where we were then, where we are now" nimmt ihren Ausgangspunkt in Persepolis, der im heutigen Iran gelegenen ehemaligen Königsstadt des Achämenidenreichs, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde. Rund um die Paraphrase des berühmten Alexandermosaiks von Pompeji in Form eines Mosaiks aus Magneten spinnt Simon Wachsmuth ein vielschichtiges Verweissystem zu vergangenen und gegenwärtigen Projektionen auf Persien und den Iran, das Verhältnis von Orient und Okzident und Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. Auf sechs stoffbespannten Tafeln präsentiert der Künstler Arrangements aus Archivmaterialien, Fotografien, Zeitungsausschnitten, Reproduktionen wie auch handgemalten Blättern zu Goethes Farbenlehre, die assoziationsreich neue und immer wieder andere Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Bildern und Kontexten herstellen, sich aber stets einer letztgültigen Deutung entziehen. Sie sind vielmehr Ausdruck der Komplexität und Vielstimmigkeit von Geschichtsschreibung und machen darüber hinaus – in Anlehnung an Aby Warburgs einflussreichen Mnemosyne-Atlas – das Fortleben antiker Formen und Gesten bis hinein in die Gegenwart nachvollziehbar.—Die berühmten Apadana-Reliefs in Persepolis sind Gegenstand eines Films, der in langsamen Kamerafahrten die materiellen Überreste aufnimmt, während der zweite Film, "Pulad Zurkhaneh", eine Gruppe Männer bei einer traditionellen Leibesübung zeigt, die ihren Ursprung in klandestinen militärischen Kampfübungen hat, über die Jahrhunderte aber um spirituelle Rituale erweitert wurde. Die in vielen der Bilder – prominent im Mosaik – dargestellten Lanzen finden sich in Form abstrakter schwarz-weißer Stäbe im Raum wieder und verdeutlichen auch hier die Übertragung und Transformation von Gegenständen, Bildern und kulturellen Praxen und deren kontextabhängige Deutung. —[Luisa Ziaja, 7/2015]
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</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75859/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140491/full</schema:image><schema:name>Persepolis - Where we were then, where we are now</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>Film (Super16mm transferred to HD), black-and-white, sound, format 16: 9</schema:artMedium><schema:description>Die im heutigen Iran gelegenen ehemaligen Königsstadt des Achämenidenreichs Persepolis, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde, ist Ausgangspunkt der mehrteiligen Installation "Where we were then, where we are now". Simon Wachsmuth spinnt ein vielschichtiges Verweissystem zu vergangenen und gegenwärtigen Projektionen auf Persien und den Iran, das Verhältnis von Orient und Okzident und Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. So sind die berühmten Apadana-Reliefs in Persepolis Gegenstand des Films "Persepolis - Where we were then, where we are now", der in langsamen Kamerafahrten die materiellen Überreste aufnimmt. — [Luisa Ziaja, 7/2015]
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75860/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140030/full</schema:image><schema:name>Untitled (Bars)</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>12 round aluminum tubes 30/3 mm, lacquered</schema:artMedium><schema:description>Die mehrteilige Installation "Where we were then, where we are now" nimmt ihren Ausgangspunkt in Persepolis, der im heutigen Iran gelegenen ehemaligen Königsstadt des Achämenidenreichs, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde. Rund um die Paraphrase des berühmten Alexandermosaiks von Pompeji in Form eines Mosaiks aus Magneten spinnt Simon Wachsmuth ein vielschichtiges Verweissystem zu vergangenen und gegenwärtigen Projektionen auf Persien und den Iran, das Verhältnis von Orient und Okzident und Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. Die in vielen der Bilder – prominent im Mosaik – dargestellten Lanzen finden sich in Form abstrakter schwarz-weißer Stäbe im Raum wieder und verdeutlichen auch hier die Übertragung und Transformation von Gegenständen, Bildern und kulturellen Praxen und deren kontextabhängige Deutung.—[Luisa Ziaja, 7/2015]
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</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75862/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/159470/full</schema:image><schema:name>Pulad Zurkhaneh</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>Film (Super16mm transferred to HD), black-and-white, sound, format 16: 9</schema:artMedium><schema:description>Simon Wachsmuths konzeptuelle künstlerische Arbeit kreist um Erinnerung und Überlieferung und befragt das Verhältnis von materiellen Spuren und rituellen Praktiken, musealen Repräsentationen und Formen ihrer Indienstnahme in der Gegenwart. Der Film "Pulad Zurkhaneh" ist Teil des Werkkomplexes "Where we were then, where we are now": Ausgehend von der im heutigen Iran gelegenen Königsstadt des Achämenidenreiches Persepolis, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde, beleuchtet Wachsmuth vergangene und gegenwärtige Projektionen auf Persien und den Iran wie auch Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. "Pulad Zurkhaneh" zeigt eine Gruppe Männer bei einer traditionellen Leibesübung, die ihren Ursprung in klandestinen Kampfsportarten aus der Zeit der arabischen Eroberung Persiens hat, über die Jahrhunderte aber um spirituelle Inhalte und Rituale erweitert wurde. Aufgenommen in einer Zurkhaneh, persisch für "Krafthaus", folgen die ruhigen, unkommentierten Filmbilder dem festgelegten Verlauf und nehmen immer wieder die Objekte in den Fokus, mit denen die Männer trainieren: Holzkeulen, Schilde, Bogen und Bretter, die abstrahiert an Waffen erinnern. Atmosphärisch aufgeladen erzählt "Pulad Zurkhaneh" von Tradition und Transformation kultureller Praxen und deren historischer und gegenwärtiger Bedeutung. — [Luisa Ziaja, 4/2017]

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