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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>2</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84192/full</schema:image><schema:name>Untitled (Dark Magenta)</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Sofie Thorsen]</schema:creator><schema:creator>Sofie Thorsen</schema:creator><schema:artMedium>Pigment und Kaseinfarbe auf Holz</schema:artMedium><schema:description>Formfindungen der Moderne, deren kulturelle und gesellschaftspolitische Parameter, aber auch formalästhetische Aspekte bilden die Ausgangspunkte der Arbeiten von Sofie Thorsen. Prozesse der Reduktion und Abstraktion führen dabei zu einem eigenständigen, komplexen Formenvokabular. Das für die Moderne bedeutende Raumverständnis japanischer Kunst und Architektur sowie das Verhältnis von Raum und Linie bilden die Prämissen einer Werkgruppe von Wandzeichnungen und Bildtafeln, in der sich durch die gezielte Kombination und Verdichtung von Linien flächige und räumliche Gefüge bilden. Für die Herstellung der Linien greift Thorsen die sogenannte Schlagschnurtechnik auf, welche in Bereichen wie Architektur oder Innenraumgestaltung zum Einsatz kommt, um per Farbabdruck gerade Linien über weite Distanzen zu markieren. So wendet die Künstlerin dieses Verfahren in der Arbeit "Untitled (Dark Magenta)" an, um parallel verlaufende, sich quantitativ potenzierende Linien auf den Bildträger zu setzen. In ihrem künstlerischen Anspruch grundsätzlich konzeptuell, thematisieren die Arbeiten zudem Aspekte der Herstellungstechnik und des Materials – so bilden die Namen der verwendeten Pigmente den Titel der Arbeit – und öffnen ein neues Feld innerhalb einer Tendenz, in der handwerkliche Prozesse und Werkstoffe eine vermeintlich marginale Rolle spielen. — [Véronique Abpurg, 5/2016]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/64243/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/29563/full</schema:image><schema:name>Spielplastik</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Sofie Thorsen]</schema:creator><schema:creator>Sofie Thorsen</schema:creator><schema:artMedium>Gouache on paper, 10 arranged cut-outs/photographs, photo-CD</schema:artMedium><schema:description>Während der 1950er- und 1960er-Jahre etablierte die Stadt Wien ein umfangreiches Programm für Kunst im öffentlichen Raum, in dessen Rahmen auch zahlreiche Skulpturen für Kinderspielplätze entstanden. Diese sogenannten „Spielplastiken“ waren sowohl als künstlerische Werke als auch als benutzbare Objekte gedacht. Im Kontext des Wiederaufbaus der Nachkriegszeit initiiert, vereinen sie eine strenge Formensprache mit einer spielerischen Herangehensweise, die in der österreichischen Kunst dieser Zeit kaum zu finden ist. Heute sind sie fast vollständig aus dem Stadtbild verschwunden. Sofie Thorsen eignet sich die Entwürfe der Spielplastiken an und übersetzt sie in Collagen und Wandbilder, die vor allem die modellhafte, utopisch angelegte Architektursprache und das innovative Verhältnis von freier und angewandter Kunst im Dienste des Sozialen akzentuieren. — [Bettina Steinbrügge, 10/2011]</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/24085/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>