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Gustav Klimt

The image depicts a couple embracing. The figures are surrounded by a shiny golden background that is richly adorned. The one figure appears to be wrapped in a magnificent garment decorated with various patterns and floral motifs. Their faces are close together, and their eyes are closed, conveying an intimate and deep connection. The lower part of the image is filled with a lush vegetative depiction.

[AI-generated with ChatGPT]
Gustav Klimt
The image depicts a couple embracing. The figures are surrounded by a shiny golden background that is richly adorned. The one figure appears to be wrapped in a magnificent garment decorated with various patterns and floral motifs. Their faces are close together, and their eyes are closed, conveying an intimate and deep connection. The lower part of the image is filled with a lush vegetative depiction.

[AI-generated with ChatGPT]
Gustav Klimt, Der Kuss (Liebespaar), 1908 (vollendet 1909), Figuraler Bereich: Blattgold, Blattsilber, Blattplatin, Ölharzfarben, auf grundierter Leinwand. – Hintergrund: Schlagmetall (Messing), mit Lasuren übermalt, Blattmetallflocken gestreut, 180 × 180 cm, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 912
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.

    Gustav Klimt

    1862 Wien – 1918 Wien
    GeburtsortWien, Wien, Österreich, Europa
    SterbeortWien, Wien, Österreich, Europa

    Gustav Klimt wird 1862 im Wiener Vorort Baumgarten (heute 14. Bezirk) als ältester Sohn des selbstständigen Graveurs Ernst Klimt sen. und der Anna Klimt (geb. Finster) geboren. Nach Abschluss der Volks- und Bürgerschule 1876–1883 Studium der Malerei an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Laufberger und Julius V. Berger. Währenddessen Gründung einer Arbeitsgemeinschaft mit seinem Bruder Ernst Klimt und Franz Matsch („Künstler-Compagnie“), die sich auf die Ausführung großer Dekorationsaufträge in historistischen Stilen für Theater und Repräsentationsbauten spezialisiert. 1886–1888 Deckengemälde in den Stiegenhäusern des Burgtheaters und 1890/91 Wandbilder im Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums. Nach dem Tod des Bruders Ernst 1892 Hinwendung Klimts zu den modernen Stilen des Impressionismus und Symbolismus und langsame Auflösung der Arbeitsgemeinschaft mit Matsch. 1894–1899 Gestaltung der kompletten Einrichtung des Musikzimmers im Palais Nikolaus Dumba, inklusive der Gemälde Die Musik (1897/98) und Schubert am Klavier (1899). 1897 Gründungsmitglied und erster Präsident der Wiener Secession. Ab 1898 jährliche Sommerurlaube im Salzkammergut mit der Familie seiner Freundin Emilie Flöge, wo sich Klimt der Landschaftsmalerei zuwendet. Von 1900 bis 1905 heftige öffentliche Kontroversen um Klimts „Fakultätsbilder“. 1900 Teilnahme an der Pariser Weltausstellung und Goldmedaille für das Fakultätsbild Die Philosophie. Ab 1900 Entwicklung seines Stils der Goldenen Periode mit den Hauptwerken Judith (1901), Beethovenfries (1901/02), Freundinnen (Wasserschlangen I) (1904–1907), Adele Bloch-Bauer I (1907), Der Kuss (Liebespaar) (1907–1909) und Stocletfries (1911/12). Die Verwendung von Blattmetallen und Ornamentformen wird zu seinem Markenzeichen. 1905 Austritt aus der Secession mit seinen Anhängern. Klimt entwirft in Zusammenarbeit mit Emilie Flöge Damenkleider. Nach einer Reise nach Paris, Madrid und Toledo im Herbst 1909 erneuter Stilwandel; Abkehr von der Verwendung von Blattmetall und Entwicklung einer expressiven Farbigkeit, die stark von chinesischer Kunst beeinflusst ist. Hauptwerke dieser Periode sind Tod und Leben (1910–1916), Adele Bloch-Bauer II (1912), Die Jungfrau (1913) und Die Braut (1917–1918, unvollendet). Am 11. Januar 1918 erleidet Klimt einen schweren Schlaganfall und stirbt in der Folge am 6. Februar 1918 an einer Lungenentzündung. [Markus Fellinger, 1/2026]