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Schreiben von Berthe Hodler an Karl Gazarolli-Thurnlack, Genf

Schreiben von Berthe Hodler an Karl Gazarolli-Thurnlack, Genf
Schreiben von Berthe Hodler an Karl Gazarolli-Thurnlack, Genf
Gesamtansicht, Vorderseite
Schreiben von Berthe Hodler an Karl Gazarolli-Thurnlack, Genf
Österreichische Galerie Belvedere, Berthe Hodler, Genf – Erwerbung eines Bildes von Gustav Klimt "Judith", 1954, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. AKB_HA-1954-653
DV-C
  • Schreiben von Berthe Hodler an Karl Gazarolli-Thurnlack, Genf

  • Date24.1.1954
  • Author Berthe Hodler (1868 – 1957)
    Receiver Karl Garzarolli-Thurnlackh (1894 Prag – 1964 Wien)
    • Wikipedia
    • GND
    Reference/Person Gustav Klimt (1862 Wien – 1918 Wien)
  • Object typeKorrespondenz
  • MediumSchwarze Tinte auf Papier
  • Inventory numberAKB_HA-1954-653-2
  • Location Currently not on display
  • Credit LineArchiv des Belvedere, Wien
  • Transkription

    Genève, le 24.I.54 /

    29. Quai du Mt-Blanc /

    Monsieur le Professeur Dr Karl Garzarolli, / Directeur de la Oesterreichische Galerie, Vienne / Cher Monsieur /

    Ma dernière lettre s’est croisée avec la / votre du 12. I., me disant que vous / m’enverriez la somme

    entière de 3.000 / francs suisses. Quelques heures après, / j’ai reçu celle de Madame Aulegk que / je

    vous envoie. D’après elle, on m’aurait / déjà envoyé la somme en Schillings ! /

    Depuis cela, je ne sais rien. Je viens / donc vous demander où en est l’affaire. / Je vous rappelle que je

    vous avais / prié de m’envoyer le montant à l’adresse : /

    Crédit Suisse (Schweizerische Kreditanstalt) /

    Place Bel-Air /

    Madame Berthe Hodler /

    Genève

    /

    J’ai regretté d’apprendre que vous / aviez été malade et espère que vous êtes / tout à fait rétabli. /

    C’est avec beaucoup de peine que j’ai / appris la terrible catastrophe qui a / frappé l’Autriche, comme,

    du reste, / notre pays. /

    Veuillez agréer, Monsieur, l’assurance / de mes sentiments sincèrement dévoués, /

    B. Hodler. /

    Je n’ai pas écrit a Madame Aulegk, / n’ayant pas pu lire son adresse.

     

    Genf, 24.1.1954 /

    29, Quai du Mont-Blanc /

    Herrn Professor Dr. Karl Garzarolli, / Direktor der Österreichischen Galerie, Wien /

    Sehr geehrter Herr [Prof. Dr. Garzarolli] /

    mein letzter Brief hat sich mit Ihrem / vom 12.1. überschnitten, in dem Sie mir mitteilten, / dass Sie

    mir den gesamten Betrag von 3.000 Schweizer Franken / überweisen würden. Wenige Stunden später

    / erhielt ich den Brief von Frau Aulegk, den / ich Ihnen hiermit übersende. Ihr zufolge soll mir der

    Betrag bereits in Schilling überwiesen worden sein! /

    Seitdem habe ich nichts mehr gehört. Daher möchte ich Sie fragen, wie der Stand der Dinge ist. / Ich

    möchte Sie daran erinnern, dass ich Sie gebeten hatte, mir den Betrag an folgende Adresse zu überweisen:

    Frau Berthe Hodler /

    Crédit Suisse (Schweizerische Kreditanstalt) /

    Place Bel-Air /

    Genf

    /

    Ich habe mit Bedauern erfahren, dass Sie krank waren, und hoffe, dass Sie sich inzwischen vollständig erholt haben. /

    Mit großer Betroffenheit habe ich von der schrecklichen Katastrophe erfahren, die Österreich – wie übrigens auch unser Land – heimgesucht hat. /

    Mit hochachtungsvollen Grüßen, /

    B. Hodler. /

    Ich habe Frau Aulegk nicht geschrieben, / da ich ihre Adresse nicht entziffern konnte.